Die Incel-Kultur widerlegt die feministische Standpunkttheorie – von Evelina Johansson Wilén
Shownotes
Die in linken Kontexten verbreitete Standpunkttheorie meint, dass Marginalisierte aufgrund ihrer Erfahrung einen privilegierten Zugang zu Erkenntnis haben. Doch Leiden allein führt nicht zur Wahrheit – das zeigt sich spätestens an der Incel-Bewegung.
Artikel vom 01. Februar 2026: https://jacobin.de/artikel/incels-standpunkttheorie-feminismus-unterdrueckung-patriarchat-marginalisierung
Seit 2011 veröffentlicht JACOBIN täglich Kommentare und Analysen zu Politik und Gesellschaft, seit 2020 auch in deutscher Sprache. Die besten Beiträge gibt es als Audioformat zum Nachhören. Nur dank der Unterstützung von Magazin-Abonnentinnen und Abonnenten können wir unsere Arbeit machen, mehr Menschen erreichen und kostenlose Audio-Inhalte wie diesen produzieren. Und wenn Du schon ein Abo hast und mehr tun möchtest, kannst Du gerne auch etwas regelmäßig an uns spenden via www.jacobin.de/podcast.
Zu unseren anderen Kanälen: Instagram: www.instagram.com/jacobinmagde X: www.twitter.com/jacobinmagde YouTube: www.youtube.com/c/JacobinMagazin Webseite: www.jacobin.de
Transkript anzeigen
00:00:00: Die Inselkultur widerlegt die feministische Standpunkttheorie.
00:00:05: Die in linken Kontexten verbreitete Standpunkttheorie meint, dass marginalisierte aufgrund ihrer Erfahrung einen privilegierten Zugang zu Erkenntnis haben.
00:00:14: Doch Leiden allein führt nicht zur Wahrheit.
00:00:17: Das zeigt sich spätestens an der Inselbewegung.
00:00:28: Kaum etwas veranschaulich die politische Polarisierung unserer Gesellschaften deutlicher als der Konflikt zwischen Feministinnen und Inselts.
00:00:37: Viele Feministinnen betrachten Inselts als frauenfeindliche Männer, die den vermeintlichen Rückgang männlicher Privilegien beklagen und nicht als selbst vulnerable.
00:00:47: Inselts ihrerseits stellen feministische Frauen als manipulierende Femäuids dar, die Kultur, Politik und soziale Institutionen kontrollieren.
00:00:56: Aber gleichzeitig eine Opferrolle beanspruchen.
00:01:00: Oberflächlich betrachtet scheint die einzige Gemeinsamkeit zu sein, dass sich jede der zwei Gruppen in Opposition zur jeweils anderen definiert.
00:01:08: Es gibt jedoch noch eine weitere, subtilere Parallele.
00:01:12: Beide Gruppen ziehen Legitimität und Authentizität aus persönlichen Marginalisierungserfahrungen.
00:01:19: Jede Gruppe glaubt, dass sie aufgrund ihrer unterdrückten Stellung die Welt so sieht, wie sie wirklich ist.
00:01:25: und lehnt die jeweilige politische Gegenseite als verblendet oder manipulierend ab.
00:01:31: Angesichts der zentralen Bedeutung von Legitimität und Maginalisierung, sowohl für die feministische als auch für die Inselbewegung, drängen sich Fragen auf.
00:01:41: Inwiefern kann das berufen auf persönliche Erfahrungen, insbesondere solche mit Maginalisierungsbezug und Begründung politisch aufgeladen sein?
00:01:51: Und gibt es in diesem Sinne politische Grenzen?
00:01:54: Die feministische Standpunkttheorie, die argumentiert, dass Erfahrungen mit Maginalisierung und Diskriminierung wertvolles Wissen hervorbringen können, hat sicherlich analytische Stärken, ist aber auch nicht immun gegen Missbrauch.
00:02:08: Wenn persönliche Erfahrungen und Maginalisierung als Legitimation und Autoritätsbegründung herangezogen werden, können sie – und tun dies oft auch – repressive Hierarchien hervorbringen.
00:02:20: Sowohl in progressiven als auch in reaktionären Bewegungen.
00:02:26: Standpunkt Privileg Verantwortung Grundsätzlich ist unumstritten, dass das, was wir wissen und sehen, durch unsere gesellschaftliche Position geprägt ist.
00:02:38: Simone de Beauvoir reflektiert in das andere Geschlecht, das Ablehnung zu erfahren, weil man eine Frau ist, verdeutlicht, wie die Perspektive einer Person aufgrund ihrer Positionierung in der Gesellschaft anders wahrgenommen wird.
00:02:53: Genau diese Erfahrung Nicht ernst genommen zu werden, machte sie sensibel für Geschlechterkonstruktionen.
00:03:00: Bell Hooks weist darauf hin, dass marginalisierte Menschen dominante Strukturen oft klarer erkennen können, gerade weil sie keinerlei Macht über andere haben.
00:03:12: Und Nancy Hartzock argumentiert ähnlich.
00:03:15: Die Maginalisierung von Frauen verschaffe ihnen Einblicke, die Personen im gesellschaftlichen Zentrum oft verborgen bleiben.
00:03:23: In gewisser Weise sind dies Echoes auf Karl Marx, der die Position der ausgebeuteten Arbeiterklasse mit einem spezifischen Wissen dieser Klasse verknüpft.
00:03:33: Für Marx besitzt die Arbeiterklasse allerdings nicht aufgrund ihres Leidens oder ihrer Unterdrückung ein epistemisches Privileg, sondern weil ihre objektive Position in den Produktionsverhältnissen ihr einen einzigartig klaren Blickwinkel auf die Mechanismen der Ausbeutung verschafft.
00:03:51: Dieses Privileg gründet sich auf die praktische und historische Rolle, die die Arbeiterklasse spielen muss.
00:03:58: Ihre eigene Befreiung bedarf der Abschaffung der Lohnarbeit, des privaten Eigentums an den Produktionsmitteln und des gesamten Apparats durch den Mehrwert abgeschöpft wird.
00:04:10: Im Kampf gegen die Ausbeutung ist die Arbeiterklasse gezwungen, sich mit der gesamten Architektur der kapitalistischen Herrschaft auseinanderzusetzen.
00:04:18: Sie ist die einzige Klasse, die sowohl ein Interesse an deren Abschaffung hat, als auch die strukturelle Fähigkeit dazu besitzt.
00:04:26: Somit ist der Standpunkt der Arbeiterklasse nicht moralisch oder aufgrund persönlicher Erfahrung, sondern politisch und materiell privilegiert.
00:04:35: Ihr Klasseninteresse deckt sich mit der Emanzipation der gesamten Menschheit.
00:04:39: Anders gesagt, das Ende der Ausbeutung der Arbeiterklasse bedeutet das Ende der Ausbeutung an sich.
00:04:46: Im Gegensatz zu Marx betrachten Hartzock und andere Feministinnen aus der Standpunkttheorie die Maginalisierung selbst als Ursprung einer solchen privilegierten Perspektive.
00:04:56: Dies erweitert den Kreis an Gruppen, die eine derartige epistemische Autorität für sich beanspruchen können, führt jedoch gleichzeitig zum Verlust der materiellen Dimension der Theorie.
00:05:08: In Marginality and Epistemic Privilege hebt die Philosophin Bad Army Bar on die politischen Problematiken hervor, die eine solche Position mit sich bringen kann.
00:05:18: Indem die Aufmerksamkeit ausschließlich auf Marginalisierung gelenkt wird, ohne die spezifische Natur dieser Marginalisierung oder ihre strukturelle Funktion zu untersuchen, läuft die so aufgebaute epistemische Autorität Gefahr ein Wettbewerb um den Status als die am stärksten unterdrückten oder marginalisierten umgedeutet zu werden.
00:05:39: Dies führt häufig zu internen Konflikten innerhalb von Bewegungen.
00:05:43: Debatten darüber, wer über das legitimste Wissen verfügt, richten sich dann gegen andere marginalisierte bzw.
00:05:51: etwas weniger marginalisierte Gruppen, während die tatsächlich Herrschenden solche Auseinandersetzungen schlichtweg ignorieren können.
00:06:00: So entsteht eine Situation, in der die Machtlosen, die etwas weniger Machtlosen der Dominanz und Unterdrückung bezichtigen, während die wirklich mächtigen sich entspannt zurücklehnen und zufrieden die Hände reiben können.
00:06:14: Das alleinige Berufen auf Marginalisierung kann also Konflikte innerhalb progressiver Bewegungen auslösen.
00:06:20: Es kommt zu kämpfen um Autorität und Legitimität.
00:06:25: Doch es gibt noch eine weitere Gefahr.
00:06:27: Antifeministische Bewegungen können diese Denkmuster ausnutzen und die Instrumente der feministischen Analyse gegen den Feminismus selbst richten.
00:06:37: Diese Dynamik zeigt sich klar in meiner Forschung zum Themenkomplex INCELL, wo auffallend viele Elemente der feministischen Standpunkttheorie aufgegriffen werden.
00:06:47: Wenn Maginalität reaktionär wird.
00:06:51: Auf der Startseite eines der weltweit größten Incell-Fohren, Incellspunkt ist, sind strenge Regeln gelistet.
00:06:59: Die Mitgliedschaft ist auf Männer beschränkt, die sich als echte Incells identifizieren.
00:07:04: Reine Zustimmung zur Gesellschaftskritik des Forums reicht nicht aus.
00:07:08: Frauen sind kategorisch ausgeschlossen.
00:07:11: Nach der Incells-Logik ist eine Frau, die Züllibataer lebt, niemals wirklich marginalisiert.
00:07:16: da sie jederzeit einen Sexualpartner finden könnte.
00:07:20: Solche Frauen werden daher als Volchels, Voluntary Celebates, also freiwillig zylibatär lebende, bezeichnet.
00:07:30: Ein Großteil der Diskussionen im Forum dreht sich darum, wer ein echter Insell ist.
00:07:36: Die Unterscheidung zwischen True Cells und Fake Cells hängt von den gemachten Erfahrungen ab.
00:07:42: True Cells sind zum Zylibat verdammt, während Fake Cells diesem mit etwas Anstrengung wohl entkommen könnten.
00:07:50: Mit anderen Worten, die epistemische Autorität innerhalb der Community basiert auf Maginalisierung.
00:07:57: Betrachten wir zum Beispiel einen Diskussionsstrang auf incels.is, in dem Nutzer darüber debattieren, ob Chats, Männer, die aufgrund ihrer körperlichen Attraktivität eine privilegierte Position in der Geschlechterhierarchie einnehmen, jemals wirklich Blackpilt sein können.
00:08:16: Wie ein User in dem Thread schreibt, sie können das alles nicht wissen, sie können es nur bis zu einem gewissen Grad glauben.
00:08:24: Der einzige Weg, diese Dinge wirklich zu wissen, ist eigene Erfahrung.
00:08:30: Sie werden niemals wirklich Blackpilt sein, weil sie niemals echte Zwangseinsamkeit und Hoffnungslosigkeit erleben werden.
00:08:38: Je mehr ein Mitglied sozial und sexuell ausgegrenzt ist, desto mehr Gewicht und Legitimität hat seine Stimme.
00:08:45: Faktoren wie Aussehen, ethnische Zugehörigkeit und gesellschaftlicher Status, bestimmen diese Hierarchie weiter.
00:08:53: Nach der internen Logik des Forums wird also nach Graden der Maginalisierung geordnet.
00:09:00: Die Identität eines Incells ist relational und definiert sich im Verhältnis zu anderen in einem Netz sich überschneidender Achsen, nicht unähnlich des Ansatzes, wie intersektionale feministische Theorien, gesellschaftliche Positionierungen beschreiben.
00:09:18: Erfahrung, oder deren Feelen, ist von zentraler Bedeutung für die Community.
00:09:23: Nur diejenigen, die die komplette In-Cell-Experience gemacht haben, gelten als qualifiziert und geeignet, sich zu beteiligen oder Erkenntnisse mitzuteilen.
00:09:33: In dieser Hinsicht spiegelt die Community gewisse feministische Ideen über situationsbezogenes Wissen und epistemische Privilegien wieder.
00:09:42: Wendet diese jedoch ohne ethische Reflexion an.
00:09:45: Der Zugang zu Warem Wissen wird durch Leiden bestimmt, nicht durch kritische Reflexion oder ein Streben nach Gerechtigkeit.
00:09:54: Doch Erfahrung allein reicht nicht aus.
00:09:57: Im Forum wird außerdem auf ideologische Konformität geachtet.
00:10:04: Perspektiven, die als naiv oder ignorant gegenüber der gesellschaftlichen Realität angesehen werden, wie Incells, sie zu sehen behaupten, sind schlicht verboten.
00:10:15: In Anlehnung an die Matrixfilme symbolisiert die rote Pille ein Erwachen.
00:10:20: Das Erkennen der gesellschaftlichen Realität und Wahrheit.
00:10:25: Die schwarze Pille signalisiert Hoffnungslosigkeit und politische Passivität.
00:10:30: In diesem Verständnis ist die Identität als Insel nicht angeboren, sondern im Laufe der Zeit erworben.
00:10:38: Sie entsteht durch die Übernahme einer bestimmten Weltanschauung, die kritische Analyse der eigenen Maginalisierung, und die Beteiligung an der gemeinsamen Interpretation gesellschaftlicher Strukturen.
00:10:51: In diesem Framing begründen Incells ihre Wahrheitsansprüche sowohl mit ihren eigenen Lebenserfahrungen als auch mit der kollektiven Artikulation dieser Erfahrungen.
00:11:01: Feministinnen hingegen werden als für die Wahrheit blinde Hegemonen dargestellt.
00:11:08: Die Vorstellung, sich in einem hegemonialen feministischen System zu befinden, das es zu entlarven gilt, wird von dem folgenden User zum Ausdruck gebracht, der sich zur Untermauerung seiner These der kritischen Theorie bedient.
00:11:23: Demnach lebe man in einer Welt, die von sexuellen Normen dominiert wird.
00:11:29: Nach Gramsci gibt es die Idee, dass die Machthaber, die bourgeoisie, so ziemlich alles kontrollieren, was unsere gesellschaftliche Kultur prägt.
00:11:38: Ob es nun die Filme sind, die man sieht, die Nachrichten, die man liest oder die Musik, die man hört.
00:11:45: Alles wurde von ihnen abgesignet.
00:11:48: Und wenn etwas nicht in ihre Agenda passt, erfährt man möglicherweise nie etwas davon.
00:11:57: Der daraus resultierende Kampf um epistemische Autorität wird somit zu mehr als einer internen Debatte.
00:12:04: Er ist ein politisches Schlachtfeld zwischen progressiven Bewegungen und ihren Gegnern.
00:12:09: In diesem Sinne fungieren Inselforen wie ein düsteres Spiegelbild der feministischen Bewusstseinsbildung.
00:12:16: wobei persönliche Erfahrungen in kollektive Erkenntnisse umgewandelt werden.
00:12:21: Stellt sich die Frage, was nun?
00:12:25: Lehren für den Feminismus.
00:12:29: Feministinnen lehnen die Narrative der Insellbewegung über deren Opferrolle und Maginalisierung häufig als übertrieben oder unaufrichtig ab.
00:12:38: Zu Recht, wenn diese Narrative der patriarchalischen Prämisse dienen, dass Männer irgendein Recht auf sexuellen Zugriff auf Frauen haben.
00:12:48: Eine Behauptung, die der Feminismus aus gutem Grund ablehnt.
00:12:53: Dennoch.
00:12:54: Diese Foren ziehen offensichtlich viele Jungen und Männer an, die tatsächlich vulnerable sind.
00:13:00: Diese Vulnerabilität ernst zu nehmen, bedeutet nicht die reaktionären Forderungen, beispielsweise in Bezug auf Zugriff auf die Körper von Frauen zu unterstützen.
00:13:11: Es bedeutet vielmehr anzuerkennen, dass Isolation und Verzweiflung reale gesellschaftliche Zustände sind.
00:13:17: mit denen man sich auseinandersetzen muss.
00:13:20: Ein Grund für die fast vollständige Weigerung, die Vulnerabilität von Incels anzuerkennen, könnte sein, dass dies einen bedeutenden Teil der feministischen Bewegung, gemäß ihrer eigenen Erkenntnistheorie, dazu zwingen würde die Behauptungen der Incels, zumindest ernst zu nehmen.
00:13:37: Anstatt die epistemische Verbindung zwischen Marginalität und Glaubwürdigkeit zu überdenken, lehnt ein gewisser Teil des Feminismus die Inselnarrative in Bezug auf Einsamkeit und Opferrolle kategorisch ab.
00:13:50: Dies wiederum schürt bei bestimmten Gruppen von Männern offenbar das Gefühl, dass Feministinnen mehr an Macht und Einfluss interessiert sind als an der Wahrheit.
00:13:59: Aus marxistischer Perspektive offenbart dies einen entscheidenden Unterschied zwischen Marginalität und epistemischem Privileg.
00:14:07: Wie im marxistischen Konzept der Arbeiterklasse als universelle Klasse Impliziert wird Erfahrung epistemisch bedeutsam, wenn durch sie die Mechanismen der Ausbeutung und die Möglichkeit ihrer Abschaffung verstanden werden.
00:14:21: Indem sie sich den Mechanismen ihrer Unterdrückung entgegenstellt, gewinnt die Arbeiterklasse Erkenntnisse über gesellschaftliche Strukturen, deren Veränderung oder Abschaffung der gesamten Menschheit zugutekommen würde.
00:14:34: Die Lehre für den Feminismus ist ähnlich.
00:14:37: Marginalität und Erfahrung verleihen nicht automatisch epistemisches Gewicht.
00:14:42: sondern nur dann, wenn sie so mobilisiert werden, dass sie Unterdrückung aufdecken.
00:14:47: Systemische Hierarchien infrage stellen und kollektives Verstehen fördern.
00:14:52: In Insel-Communities hingegen wird Marginalität genutzt, um Unzufriedenheit, Hierarchien und reaktionäre Ideologien zu stärken, anstatt kritische Einsichten oder emanzipatorisches Wissen zu fördern.
00:15:05: Feministische Theorien zu Standpunkt und situativen Wissen bergen ein strukturelles Potenzial für missbräuchliche Verwendung, wenn der Anspruch auf Autorität unkritisch einzig und allein mit gemachten Erfahrungen verknüpft wird.
00:15:20: Feministische Politik muss daher die Berücksichtigung der Erfahrungen von Frauen in Einklang bringen, mit dem Verständnis, dass Marginalität an sich nicht von Natur aus progressiv ist.
00:15:31: Erfahrung sollte Wissen leiten.
00:15:33: Aber nicht weil sie aus einer marginalisierten Position herausgemacht wurde.
00:15:37: sondern weil sie kollektive Einsichten hervorbringen, Unterdrückungsstrukturen bekämpfen und Mobilisierung sowie gesellschaftlichen Wandel vorantreiben kann.
00:15:47: Feministinnen müssen sicherstellen, dass epistemische Autorität nicht auf Unzufriedenheit oder einer Opferrolle basiert, wie es bei Incels der Fall ist, sondern auf kritischer Reflexion, kollektiver Verantwortung und einem transformativen Ansatz in Bezug auf bestehende gesellschaftliche Strukturen.
00:16:05: Anders ausgedrückt Die Ethik des Standpunkts muss in Einklang gebracht werden mit der emanzipatorischen Logik, die Marx der Arbeiterklasse zuschreibt.
Neuer Kommentar